Die Lücke als Brücke

Bericht

Übrig gebliebene Konzerte des liquidierten Kölner Festivals ACHT BRÜCKEN

Seit 2011 gab es stets Anfang Mai „ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln“. Letztes Jahr feierte das Festival unter dem Motto „Licht“ die Musik der finnischen Komponistin Kaija Saariaho. Nun wäre es wieder an der Zeit gewesen. Doch die Stadt knipste dem Festival das Licht aus. Der 2025 beschlossene städtische Doppelhaushalt sieht keine Unterstützung mehr für das Festival sowie die Liquidierung der Betreibergesellschaft vor. ACHT BRÜCKEN wurde zwar immer wieder auch kritisiert wegen Ideen- und Mutlosigkeit, mangelndem programmatischen Profil, fehlender überregionaler Ausstrahlung, feigenblattartiger Einbindung der lokalen Szene, schlechter Honorierung freier Ensembles sowie schwindendem Publikumsinteresse. Unstrittig aber war immer und bleibt es auch: Köln braucht ein Festival für neue Musik.

Statt der sechzehnten Ausgabe von ACHT BRÜCKEN klaffte diesen Mai nun eine Lücke im Programm der Kölner Philharmonie: fünf Tage lang keinerlei Veranstaltung. Mit den eingesparten Geldern hat die Stadt offenbar – vom Imageschaden für die Musikmetropole abgesehen – auch wirtschaftlichen Verlust und Leerstand produziert, den der damals noch verantwortliche Intendant Louwrens Langevoort allerdings auch nicht mehr versuchte, mit alternativen Konzertideen zu füllen. Zugleich hat jetzt die neue Intendantin der Kölner Philharmonie, Ewa Bogusz-Moore, die Chance, das Festival mit anderer künstlerischer Leitung neu zu konzipieren. Wenn es nach ihr geht, steigt das Festival nächstes Jahr runderneuert wie Phönix aus der Asche. Einstweilen glommen immerhin noch letzte Glutherde. Am ursprünglich geplanten Eröffnungs- und Abschlusswochenende des Festivals gab es etliche längerfristig geplante Auftragswerke und Konzerte zu hören, davon zwei mit dem vielversprechend auf einen möglichen Neuanfang verweisenden Motto „#brückenbauen“.

Senegal und Frankfurt

Das Konzert der senegalesischen Deggo Band mit dem Ensemble Modern verband verschiedene Kontinente, Stile und Musizierpraktiken. Seit die Frankfurter Spitzenformation 2019 auf Einladung des Goethe-Instituts Senegal beim Festival „AfriCourage“ in Gambia gastierte, standen beide Gruppen in Kontakt. 2023 gaben sie unter dem gemeinsamen Namen „Liberation Orchestra of Inverted Traditions“ in Darmstadt ihr Debüt. Das aktuelle Kölner Improvisationskonzert war niederschwellig zugänglich und mitreißend, wie geschaffen für den sogenannten „Freihafen“, bei dem sonst im Rahmen von ACHT BRÜCKEN am Maifeiertag alle Konzerte zu freiem Eintritt stattfanden und auch Publikum anzogen, das sonst nicht den Weg in die Philharmonie findet.

Bandleader Mamadou Mbaye schreitet mit seiner Talking Drum Tama über die Bühne, stampft mit den Füßen, gibt das Signal zum Anfang und sucht reihum den Dialog mit den Musiker:innen. Diese reagieren nicht nachahmend, sondern individuell mit für ihre Persönlichkeiten und Instrumente jeweils spezifischen Möglichkeiten. Schließlich verbinden sich alle zu einem gemeinsamen Beat, über den sich pulsierende Klangflächen und Melodieinstrumente legen, darunter mehrmals Trompeter Sava Stoianov mit kraftvoll alles überstrahlenden Soli. Bläser und Trommeln dominieren. Doch auch Violine, Cello und Kontrabass treten stellenweise mit leuchtenden Obertönen hervor, auch mit zwitschernden Flageoletts und lang gezogenen Glissandi. Dann pulst die von vier Schlagzeugern angetriebene Rhythmusmaschine lautstark wieder los.

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Mamadou Mbaye und Jagdish Mistry vom Liberation Orchestra. Foto: Ben Knabe

Mamadou Mbaye ist der zentrale Ideen- und Impulsgeber. Durch An- und Entspannen des Oberarms erzeugt er auf der unter die Achsel geklemmten Tama verschiedene Tonhöhen und Glissandi, als seien es sprachliche Intonationskurven. Die kleine Trommel ist fürwahr eine Talking Drum. Mit Bewegungen des ganzen Körpers trommelnd und sprechend, animiert er alle Musiker und die Cellistin als einzige Frau in der sonst rein männlichen Fusion-Combo zu kleinen Tänzen, die wahlweise ausgelassen, schwungvoll und gelenkig oder etwas krampfhaft geraten. Auch reicht Mbaye Leuten dem Publikum die Hand sowie kleine Rasseln zum Mitspielen. Die Gesten machen sichtbar, was sich im ganzen Saal längst hörbar ereignet: eine intensive Verbindung von Bühne und begeistertem Auditorium.

Henze, Žuraj, Gísladóttir

Gediegen klassisch geriet dagegen das Programm der Reihe „Musik der Zeit“ des WDR Sinfonieorchesters, dessen Konzert wie üblich Bestandteil von ACHT BRÜCKEN gewesen wäre. Den Rahmen setzte Hans Werner Henze, der am 1. Juli hundert Jahre alt geworden wäre. Der Titel seiner Orchesterfantasie „Los Caprichos“ von 1963 bezieht sich zwar auf Goyas berühmte Radierungen, wildert in Wirklichkeit aber bei Bellinis Belcanto sowie in der Spätromantik. Die kurzen Charakterstücke bestehen aus bekannten symphonischen Gesten und Instrumentationstopoi, lyrischem Flötensolo, murmelnden Hörnern, katastrophischen Tutti-Ballungen, eruptiven Schlagzeugattacken. Obwohl unter Leitung von Bas Wiegers großartig gespielt, wirkte auch Henzes Dritte Sinfonie von 1950 spannungslos, weil auch sie in allen drei Sätzen eine Vielzahl verschiedener Einfälle bloß episodisch reiht, statt zu großformalen Entwicklungen oder Bögen zu verklammern.

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WDR Sinfonieorchester mit Isabelle Faust, Vito Žuraj und Bas Wiegers. Foto: Nicola Oberlinger

Uraufgeführt wurde Vito Žurajs Violinkonzert „Desorption“ von der souveränen Isabelle Faust. Einem Peitschenknall folgen kratzige Bogengeräusche und glasklar perlende Flageoletts. Alle drei Elemente werden dann wiederholt und verwandelt, woraus ungewöhnliche Klanglichkeiten entstehen. Die Flageoletts erscheinen als Arpeggien der Harfe, Naturtonskalen der Blechbläser und zu seltsam diffus gedämpftem Blubbern des Klaviers verbeult. Die deutsche Erstaufführung von Bára Gísladóttirs „Sea Sons Seasons“ brachte das bestens präparierte WDR-Orchester heftig in Wallung, so dass man meinte, den stürmischen Nordatlantik gegen das vulkanische Island branden zu hören. Die 1989 in Reykjavík geborene Komponistin und Kontrabassistin gestaltet düstere Drones von wechselnder Rauigkeit, Energetik und Farbe. Den lavaartig zähen Klangstrom forciert sie geräuschvoll mit Elektronik und motorisierten Massagepistolen auf Harfensaiten, Ölfässern und Innenklavier. Im Rahmen von ACHT BRÜCKEN hätte das gering besuchte Konzert dank intensiverer Öffentlichkeitsarbeit und möglichem Henze-Fokus sicherlich mehr Anklang gefunden.

Cologne Children Calling

Sehr gut angenommen wurde dagegen das Kinderkonzert des ÉRMA Ensembles. Über Nacht wirkte die Philharmonie wie ausgewechselt. Überall im Haus verbreiteten hell schwirrende Stimmen Hunderter Kinder eine ganz andere Energie, Stimmung und Vorfreude auf das Ereignis. Auf der schwarz ausgekleideten Bühne funkelten die Instrumente und Epauletten-Blusen und -Sakkos der Musiker:innen im blauen Scheinwerferlicht wie ferne Sterne im dunklen Weltraum.

Schauspieler Malte Arkona erscheint clownesk watschelnd mit großer Wuschelperücke, phosphoreszierender Sonnenbrille und kariertem Anzug. Der bekannte Moderator der ARD-Sendung „Tigerenten Club“ berichtet, dass aus einer weit entfernten Spiralgalaxie – auf großem Bildschirm zu sehen – alle 16 Tage Radiosignale zur Erde gelangen. Wollen dort etwa Aliens mit der Erde in Kontakt treten? Jedenfalls ist jetzt der große Moment gekommen, diese Botschaften zu beantworten, und zwar aus der Kölner Philharmonie heraus mit Musik. Dazu braucht es das ÉRMA Ensemble unter Leitung von Yorgos Ziavras sowie einen Patenonkel und kleinen Neffen in der ersten Publikumsreihe, die Antennen hochhalten. Dann ertönen auch schon die flirrenden Arpeggien aus Gérard Griseys „Vortex Temporum“ wie eine futuristische Kreuzung aus codiertem Funkspruch und archaischer Schlangenbeschwörung.

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Malte Arkona mit Spiralgalaxie. Foto: Jay Raissis

Pianist Anton Gerzenberg demonstriert die verschiedenen Wellenformen des Klaviersolos: auf der Stelle schnell rotierende Figuren ähnlich Sinuswellen, rasch wechselnde Bassakkorde wie Rechteckwellen und wild über die Tastatur springende Cluster wie Zickzackwellen. Das junge Publikum wird spielerisch auf Eigenschaften der Musik hingewiesen und aktiviert, die Wellenformen mit den Händen nachzuzeichnen, sobald diese erklingen. Anschließend stellen die Streichinstrumente verschiedene Pizzikati vor. Malte Arkona filmt alle Aktionen und projiziert sie gut sichtbar auf den Monitor. Weil die Übertragung der Frequenzen der Violine angeblich durch Weltraumschrott gestört wurde, darf Geigerin Veronique De Raedemaecker nochmals alleine wilde Tremoli spielen.

Die Frage ans Publikum, wo man denn schon einmal einen spannenden Ort erlebt habe, ergibt moosigen Lavaboden auf Island und sardinische Meeresluft. Die Stichworte dienen als assoziative Hörhilfe für Chaya Czernowins „Ayre: Towed“. Zur Musik dürfen drei Kinder auf dem Tablet bzw. Bildschirm farbige Pixel wie Wasser, Feuer, Lava, Sand und Wind verwirbeln. Zu knarzenden Glissandi trägt dann ein Junge zusammen mit dem Schauspieler pantomimisch ein großes Fernglas über die Bühne. Und im Wechsel mit Salvatore Sciarrinos „Lo spazio inverso“ verlesen Kinder fiktive Briefe, die andere Kinder vor Jahrmillionen, Tausenden und achthundert Jahren über ihr damals sehr verschiedenes Leben auf der Erde geschrieben haben.

Nach einer Dreiviertelstunde kommt Unruhe auf. In Generalpausen platzen Applaus und Zwischenrufe: „Was soll das sein?“ Hier und da spielen Kinder mit Klappsitzen, rutschen auf Papas Schoß herum, reden munter drauflos oder lungern lässig auf den Treppenstufen. Die volle Aufmerksamkeit gehört dann aber wieder Eloain Lovis Hübners „pizza crunch!“. Zur Vorbereitung der Uraufführung stampfen und klatschen Arkona und Ziavras das tänzerische Metrum 3+3+2 und skandieren rhythmisch passend „pizza crunch, pizza crunch, pizza“, bis das Publikum freudig-chaotisch mitmacht. Am Ende lassen alle Musiker:innen brummende Schläuche und Schwirrhölzer über ihren Köpfen kreisen, als seien sie Helikopter, die gleich abheben wollen: ein gelungener Schluss eines schönen Konzerts, das neben den Kindern vielleicht auch deren Eltern zu weiteren Konzertbesuchen animiert.

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Schlussapplaus für Malte Arkona ganz links und das ÉRMA Ensemble mit Yorgos Ziavras und Eloain Lovis Hübner in der Mitte. Foto: Jay Raissis

Schicksale schwarzer Frauen

Das Libretto von Akua Narus „longing to tell“ basiert auf dem 2003 erschienenen gleichnamigen Buch der Hip-Hop-Wissenschaftlerin Tricia Rose. Dessen Untertitel „Black Women Talk About Sexuality And Intimacy“ verweist auf die darin versammelten Interviews mit schwarzen Frauen in den USA. Diese berichten von Schutzlosigkeit und Missbrauch in der eigenen Familie, auch von Diskriminierung durch die nächste Umgebung wegen zu heller (!) Hautfarbe. Es geht um Kirche, Prüderie, Pubertät, Sexarbeit, Teenager-Schwangerschaft, Drogenabhängigkeit, Zuhälterei und die Hoffnung auf Liebe, Ehe und Familienglück. Doch es folgen erneute Prostitution, erneute Misshandlung, erneute Schwangerschaft, erneute Hoffnung …

Akua Naru erzählt die 17 Episoden mit großer Emphase, lebhafter Stimme, Gestik und Mimik sowie schauspielerischer Interaktion mit den Sänger:innen Journi Sings, Monique B. Thomas und Raymond Thomas. Tyshawn Sorey komponierte dazu Musik für ein Jazzquartett mit ihm selbst als Drummer sowie mit E-Bass, Klavier und dem fantastischen Josiah Woodson wahlweise an Trompete, Gitarre oder Flöte. Mit und neben den Jazzer:innen agiert das Ensemble Resonanz. Die Hamburger Streicherformation verbreitet über weite Strecken bloß matten Klangteppich oder verstärkt die im Text geschilderten Gefühlslagen wahlweise mit Dur oder Moll, schnell oder langsam, energetisch oder sanft.

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Naru Akua mit Journi Sings und Ensemble Resonanz im Hintergrund. Foto: Studio Fabian Hammerl

Die Musik bleibt meist im Hintergrund, ist aber doch so laut, dass sie die Erzählung oft verdeckt. Die diffuse Saalverstärkung erschwert zusätzlich das Verständnis des amerikanischen Slangs aus Georgia und New York. Zuweilen sitzen beide Ensembles auch nur da und lauschen dem Text oder dem jeweils anderen Ensemble. Das eineinhalbstündige Stück gibt vor, eine „blues opera“ zu sein, schafft aber keine intensive Verbindung von Text, Musik und Ensembles. Während der ersten Dreiviertelstunde wird wie bei einem Melodram nur gesprochen. Musikalisch herausragend sind dann immerhin tolle Soli des Trompeters, kurze Blues-Vocals und zum Schluss ein Gospel samt mitklatschendem Publikum.

Neuanfang 2027?

Weitere Überbleibsel von ACHT BRÜCKEN waren eine Woche später Uraufführungen neuer Werke von Alex Hren und Żaneta Rydzewska, der Preisträger:innen des letztjährigen Kompositionswettbewerbs des Festivals, durch das Ensemble Musikfabrik, ferner ein Konzert der Basel Sinfonietta mit Werken von Olivier Messiaen, Leo Dick und mit Anna Thorvaldsdottirs „ARCHORA“ sowie das Abonnementskonzert des Gürzenich Orchester Köln mit Thorvaldsdottirs „Metacosmos“ neben Werken von Camille Saint-Saëns und Gustav Mahler, die mit neuer Musik freilich wenig zu tun hatten.

Und nun gibt es Hoffnung auf einen Neuanfang von ACHT BRÜCKEN. Philharmonie-Intendantin Ewa Bogusz-Moore ist entschlossen, das Festival wiederaufleben zu lassen. Die studierte Cellistin und vormalige Direktorin des Nationalen Symphonieorchesters des Polnischen Rundfunks in Kattowitz äußerte sich im Interview mit dem Autor, dass sie den eingeführten Namen ACHT BRÜCKEN beibehalten, aber den Zusatz „Musik für Köln“ zu „Musik in Köln“ abändern möchte, um zu „signalisieren, dass Musik nicht nur nach Köln importiert wird, sondern ganz viel Aktuelles hier seine Anfänge und Wurzeln hat. Wir möchten fragen, was neue oder aktuelle Musik ist.“

Bogusz-Moore will das Festival von zehn auf fünf Tage konzentrieren und jährlich ein anderes Thema setzen: „Wir beginnen im Mai 2027 mit ,Stimmenʻ. Dazu gehören in Köln auch Chormusik und Karneval, ebenso transkulturelle Projekte, um die vielen Communities in Köln einzubeziehen, also das Sacrum und das Profanum.“ Die Intendantin möchte eine große Bandbreite an Musik zeigen. „Spannungen und Verbindungen zwischen verschiedenen Polen sind immer interessant. Wir nehmen die Welt in all ihrer Verschiedenheit ja nicht mit Scheuklappen wahr. Ein Festival muss Experimente machen, Fragen aufwerfen, etwas entdecken wollen, Dinge spielerisch kombinieren und ein Risiko eingehen, damit darüber diskutiert werden kann.“

Erste Kooperationen mit WDR und Ensemble Musikfabrik sind bereits vereinbart. Auch mit der Kölner freien Musikszene ist Bogusz-Moore im Gespräch. Fehlt nur noch die Finanzierung. Die Intendantin hofft, mit Stadt, Land, Kuratorium und Stiftungen einstige Unterstützer wieder zu gewinnen. Noch vor zwei Jahren war die Fortsetzung von ACHT BRÜCKEN eine Selbstverständlichkeit. Inmitten aller Krisen und Sparszenarien wäre jetzt ein Neuanfang des Festivals 2027 eine Sensation. Bleibt nur zu wünschen, dass es Bogusz-Moore tatsächlich gelingt, dem kölschen Grundgesetz „Wat fott es, es fott“ ein Schnippchen zu schlagen.

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