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Ausgabe #22

Juli 2026

  • Essay
  • Analyse
  • Interview
  • Rezension
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  • Hervorgeholt
  • Bericht
Essay

Wo das Persönliche zur Form wird

von Hannah Otto

Die amerikanische Komponistin und Performerin Meredith Monk war zwei Semester lang Gastprofessorin in Essen. Hannah Otto hat die Abschlusspräsentationen der Studierenden besucht und die Künstlerin im Gespräch nach Grenzen und der Rolle von Sprache in ihrer Arbeit befragt.

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Analyse

Komplexe Flötenmusik

von Yuri Matsuzaki

Am 12. Juli wäre Klaus K. Hübler 70 Jahre alt geworden. Die Flötistin Yuri Matsuzaki hat sein Solostück „Palimpsest“, geschrieben in einer für Hübler typischen Aktionsnotation, mehrfach aufgeführt und einen Text darüber verfasst.

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Interview

Versuchen, ein vernetzter Mensch zu sein

von Karl Ludwig

Karl Ludwig hat mit Composer-Performer:in und Klangkünstler:in Kari Watson gesprochen – unter anderem über Musik als Quelle der Empathie, Kammermusik als zwischenmenschliche Chance, die Figur des Cyborgs und Komponieren als Netzwerk.

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Umfrage

von Redaktion MTO

Wir haben Komponist:innen unter 40 gefragt, was ihnen das Werk von Hans Werner Henze heute bedeutet und welche Rolle seine Ästhetik für ihr eigenes Schaffen spielt. Geantwortet haben u.a. Nicolas Berge, Birke Bertelsmeier, Teresa Grebchenko, Sarah Nemtsov, Macarena Rosmanich und Vito Žuraj.

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Rezension

Hans Werner Henze: Komponist, Kommunist, Dandy

von Bernd Künzig

In ihrem Porträt blicken die zwei Regisseure anhand zahlreicher Interviews von Weggefährt:innen und Mitstreiter:innen auf das Leben des Komponisten Henze, der auch in diesem Film für seine politische und gesellschaftliche Haltung gewürdigt wird.

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Fundstück

Henze – Dutschke – Metzger – Augstein (1968)

von Stefan Fricke

Stefan Fricke umreißt anhand von vier Dokumenten den „68er-Skandal“ um die geplatzte Uraufführung von Henzes Oratorium – und stellt damit eine lebendige Kulturdebatte vor, deren politische Durchdringung und gesellschaftliche Relevanz eine Ahnung vom politischen (und kulturellen) Klima der Zeit vermittelt.

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Hervorgeholt

Mit Anna Seghers und Thomas Mann

von Reinhard Oehlschlägel

Reinhard Oehlschlägel berichtete von den Berliner Festwochen 1998, auf denen Musik sowohl von Komponist:innen als auch mit Musizierenden aus Ost- und Westdeutschland zu hören war. Henze war auch mit Werken vertreten, „dem Thema angemessen von weitem Atem und großem Gestus.“

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Bericht

Die Last der Zeit und die Fluchtwege

von Jimmy Fauth

Das Hamburger Festival blurred edges bot über einen Monat sehr viel Programm quer durch die Hansestadt. Jimmy Fauth hat dabei nicht nur neue Orte, sondern auch Improvisationen mit UNO-Karten, Nachwuchs-Media-Artists mit subtilen Klangmischungen und sichtbar gewordenes Unsichtbares entdeckt.

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Bericht

Instrumental-elektronische Kontakte

von Rainer Nonnenmann

Mitten in der Hitzewelle besuchte Rainer Nonnenmann ein körperlich zwar herausforderndes, aber musikalisch abwechslungsreiches Konzert – mit einem Programm, das Instrumente und Elektronik auf vielfältige Weise zusammentreffen ließ.

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