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Ausgabe #24

September 26

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Porträt

Nothing to lose

von Raoul Mörchen

Raoul Mörchen zeichnet in seinem Text Feldmans künstlerische Entwicklung nach: von der frühen und intensiven Begegnung mit John Cage und der New York School über immer neue Versuche des Loslassens in der eigenen Musik bis hin zum späten Ruhm durch Stücke, bei denen der „Meister der leisen Töne“ absolut keine Kompromisse mehr eingegangen ist.

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Analyse

New York Subway

von Markus Roth

„15 Module: sieben Einzeltöne, zwei Zweiklänge, vier Dreitonakkorde und zwei Viertonakkorde“ – Markus Roth stellt sich in seinem Essay über „Intermission 6“ von Morton Feldman der paradoxen Herausforderung, ein Stück indeterminierte Musik zu analysieren.

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Analyse

Zahlen und Proportionen beim späten Feldman

von Andru Matuschka

Andru Matuschka untersucht Proportionen und Zahlenkombinationen in späten Werken Feldmans. Damit reagiert er auf ein von Heinz-Klaus Metzger benanntes Desiderat. Der Autor blickt dabei auch auf Permutationsverfahren und auf Wiederholungen.

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Hervorgeholt

Momente von großer Schönheit

von Gisela Gronemeyer

Einen Monat nach der Uraufführung des in diesem Jubiläumsjahr vielgespielten Werks schrieb Gisela Gronemeyer in der vierten Ausgabe von MusikTexte (April 1984) eine Analyse über „Crippled Symmetry“ – und trug gemeinsam mit anderen Journalist:innen dazu bei, dass Morton Feldman in den 1980er Jahren in Europa bekannter wurde.

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Essay

Erblast erblasst?!

von Stefan Fricke

Musik über Musik: historische Bezugnahme, Rückgriff, Erinnerung, Wiederbelebung alter Gefühle, Nostalgie, vielleicht sogar Heimat. Stefan Fricke widmet sich jenen musikalischen Elementen, die oft persönlich motiviert aus der Vergangenheit ins Jetzt geholt werden. Dabei nimmt er insbesondere das Werk Dieter Schnebels in den Blick.

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Edition MusikTexte

Karte, Uhr und Partitur

von Johannes Schöllhorn

In „Karte, Uhr und Partitur“ folgt Johannes Schöllhorn den Parallelbewegungen von Musik- und Weltgeschichte. Kurze Essays und zahlreiche Bilder knüpfen Verbindungen zwischen weltlichem Eroberungs- und musikalischem Beherrschungsdrang von Raum und Zeit. Das Buch verdichtet Grundzüge des neuzeitlichen (Musik-)Denkens und wirft die Frage nach einer Musik der Freiheit, der Grenzenlosigkeit neu auf.

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Bericht

Vom Licht ins Dunkel und zurück

von Rainer Nonnenmann

Gemeinsam mit nur 13 weiteren Besucher:innen begab sich Rainer Nonnenmann in eine Rheinbrücke in Köln, hinab in das Brummen und Wummern der befahrenen Konstruktion. Dort erwartete ihn ein kleines selbstfahrendes Wägelchen – und absolute Dunkelheit.

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Satire

Balkan Erotic (E)Pic

von Hanna Fink

Die Grande Dame der Performancekunst macht erneut Station im Ruhrgebiet – mit einer großangelegten Produktion über ihre Wurzeln im Balkan, alte Fruchtbarkeitsrituale und ritualisierte Mythen. Hanna Fink berichtet.

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Interview

Ein Sommerlager für Komponist:innen?

von Anna Katharina Jakobi

Anna Katharina Jakobi war im August dieses Jahres im 300-Seelen-Dorf Kalv in Schweden, um neue Musik zu hören. Welche Geschichte dieses Festival in der Provinz hat, was die örtliche Dorfgemeinschaft dazu sagt und wie die Stimmung auf dem Festival ist, erfahren wir in ihrem Gespräch mit dem Festivalleiter.

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